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 ROBOTER - UNSERE WEGBEGLEITER INS WELTALL

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Das SchulTechnikum wird eine neue Serie zu dem Thema `Robotilk` vorstellen. In weiten Bereichen wird heute bereits der Roboter erfolgreich eingesetzt. Wir eröffnen unsere Berichterstattung mit dem Thema “Roboter - Unser Wegbegleitung ins Weltall”
Die Beiträge präsentieren zahlreiche Exponate der deutschen Raumfahrt-Robotik-Forschung und -Industrie. Aktuelle Arbeiten, Forschungsergebnisse und Produkte deutscher Forschungseinrichtungen und der Raumfahrt-Industrie werden aufgezeigt: Neben den humanoiden Robotern Justin (DLR-Institut für Robotik und Mechatronik, Oberpfaffenhofen) und Aila (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Bremen) werden auch Steuerungssysteme und intelligente Sensoren (Jena-Optronik GmbH, Jena) gezeigt. Quelle: Deutsches Museum Bonn

 KLEINST - SATELLITEN UWE

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Durch moderne Miniaturisierungstechniken wird in der UWE-Serie (Universität Würzburgs Experimentalsatelliten) jeweils ein kompletter Satellit in einem zehn Zentimeter großen Würfel mit einem Kilogramm Masse realisiert. Derart kleine Satelliten setzen ausgefeilte Software ein, um die Defizite der Miniaturisierung durch intelligente Verfahren zu kompensieren. UWE-3 soll Ende 2012 Lageregelungsverfahren im Orbit testen. So werden relevante Technologien mit dem Ziel der Realisation kooperierender Kleinstsatellitenformationen auf den Weg gebracht.

 DER LAUFROBOTER - SCORPION

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Scorpion ist ein achtbeiniger Laufroboter für schwierige Outdoor-Einsätze. Er ist in der Lage, dorthin zu gehen, wo radgetriebene Systeme an ihre Grenzen stoßen. Dazu gehören neben Geröllfeldern vorallem Krater und Canyons auf dem Mond oder dem Mars. Sein Laufverhalten basiert auf biologische Studien an echten Scorpionen, deren Bewegungsmuster er imitiert. Die entwickelten Modelle biologischer Laufkontrolle ermöglichen eine autonome adoptive Anpassung der Laufbewegung an ein Vielzahl verschiedener Terrains und Hindernisse. Eine Kopie des SCORPION wird derzeit am NASA Ames Research Center in den USA getestet, um die Vorteile von laufenden Systemen für zukünftige extraterrestrische Missionen zu untersuchen.

 ENVISAT NICHT MEHR AUFZUSPÜREN !

Envisat

EU-Satellit gilt als Meilenstein der Umwelbeobachtung - Jetzt herrsch Funkstille.
Gerde vor sechs Wochen feierte die Europäische Raumfahrtorganisation Esa den 10. Geburtstag ihres größten und wichtigsten Vorzeigesatelliten - Nun sieht es so aus, als ob der Erdbeobachtungssatellit Envisat nicht mehr zu orten ist. Der Satellit, aus dem Hause Astrium mit Sitz in Friedrichshafen, sendet seit Sonntag keine Signale mehr aus dem Weltraum. Der ca. 8,2 Tonnen schwere Hightech-Satellit wird verwendet für Messungen zum Klimawandel. Momentan ist nicht bekannt, ob Envisat gerettet werden kann. Die Verantwortlichen von Esa bewerten die Funkstille des Satelliten jedoch eher positiv und wollen an ein Scheitern der Mission noch nicht glauben. Sie erinnern an den den Fall des Satelliten “Groce”. Bei ihm gab es im Jahre 2010 mehr als einen Monat lang Computerprobleme und man glaubte bereits den Satelliten aufgeben zu müssen. Und plötzlich gab es doch eine Lösung. Bei Envisat ist die Sache doch etwas markanter. Das Problem ist schlichtweg nicht bekannt. Klar scheint zu sein, daß der Defekt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von einem Meteoriten oder Weltraumschrott verursacht wurde. Experten vermuten vielmehr ein Problem bei der Stromversorgung. Mit seinem Instrumenten, etwa dem Mikrowellenradar “Asar”, beobachtete der Satellit in den vergangenen 10 Jahren die Landmassen der Erde, die Atmosphäre, Ozeane und Pole. So wurde es möglich, daß fast in Echtzeit, Temperatur der Meeresoberfläche, Feuer-Landkarten und Ozon-Vorhersagen im Internet bereitgestellt werden können.